Flugangst Tipps

Flugangst Tipps und Ideen die Ihnen dabei helfen Ihre Flugangst zu verlieren


Flugangst Tipps die garantiert wirken

Flugangst Tipps sollen Ihnen helfen den Umgang mit Ihrer Angst zu erleichtern! Stöbern Sie doch mal? Wir sind sicher, dass Ihnen viel Wissenswertes begegnen wird!

10 Flugangst Tipps die bei Angst vor dem Fliegen auf jeden Fall helfen

1. Sorgen Sie für ausreichend Schlaf in den Tagen vor der Flugreise. Wenn Sie die letzte Nacht vor dem Flug dennoch nicht schlafen können ist das ok, sofern Sie die Nächte davor ausreichend geschlafen haben. Akzeptieren Sie das und verbringen Sie die Nacht zum Beispiel mit einem coolen Buch, Badewanne oder Ihrer Lieblingsserie

2. Keine Überstunden mehr auf der Arbeit in der Woche vor dem Flug --> Stress ist Nährboden jedweder Angst!

3. Eine gesunde Ernährung - besonders vor der Reise - versorgt den Körper mit allem was er braucht. Er hat damit mehr Nährstoff- und Kraftreserven

4. Viel Sport senkt messbar den Stresspegel! Am besten eine Runde Sport noch am Abend vor dem Flug oder (wenns geht) am Flugtag selber

5. Packen Sie Ihre Koffer und Taschen einen Tag vorher und legen Sie sich übersichtlich alles zurecht was Sie für Ihre Reise brauchen, damit die Abreise entspannter wird

6. Wo immer es geht: Entspannen Sie sich und verbringen Sie Ihre Zeit vor dem Flug so angenehm wie möglich

7. Sprechen Sie das Check-In Personal und die Flugbegleiter auf Ihre Furcht vorm Fliegen an. Fragen Sie, ob Sie früher als der Rest einsteigen dürfen um sich zu "akklimatisieren". Geteiltes Leid ist halbes Leid

8. Wenn Sie während des Fluges Angst bekommt, zwingen Sie sich dazu dazu Ihre Muskeln (bevorzugt Hände, Schulterpartie, Beine) immer wieder sehr bewusst zu lockern --> Faust öffnen, Schulter hängen lassen, Oberschenkel locker lassen, usw.)

9. Trinken Sie - besonder während langer Flüge - sehr viel Wasser. Der Körper verliert durch die trockene Luft an Bord ca. 0,4 bis 0,5 Liter Wasser pro Stunde durch Schwitzen, Verdauung, Atmung usw.. Wasserdefizit bedeutet Stress für Ihren Körper und Sstress begünstigt Flugangst

10. Zur Sitzplatzwahl: Die leisesten Plätze sind im Bereich VOR den Triebwerken (daher sind First und Business Class auch immer im vorderen Teil des Flugzeuges). Außerdem gilt: Je weiter Sie hinten sitzen, umso mehr kriegen Sie Bewegungen des Flugzeuges mit. Ergo: Ein Platz kurz vor den Flügeln verspricht das "Economy Optimum"

Noch was:
Tabletten gegen die Angst sind grundsätzlich keine gute Wahl, da sie niemals helfen werden Ihre Angst vorm Fliegen zu verlieren - sofern sie überhaupt wirken... Im Zweifel berauben Sie sich durchs "benebeln" nur Ihrer Handlungsfähigkeit!

Die einzigen Tabletten die erlaubt sind, sind Tabletten oder Tropfen gegen Reisekrankheit!
Wer zu Übelkeit durch Bewegung neigt, sollte rechtzeitig vor dem Flug solche Medikamente einnehmen.

10 gute gemeinte Flugangst Tipps die leider garantiert NICHT bei Flugangst helfen

 

1. Vor oder während eines Fluges Alkohol trinken

2. Das Einnehmen von Schlaf- oder Beruhigungstabletten

3. Einen Glücksbringer dabeihaben

4. Die Hand des (Reise-)Partners "zerdrücken"

5. Interpretation des Bordpersonals hinsichtlich Aussehen oder Verhalten

6. Augen zu und durch mit Musik auf den Ohren und Kapuze im Gesicht

7. Unfallstatistiken für die Sitzplatz- oder Airlinewahl heranziehen

8. Billigairlines grundsätzlich ablehnen

9. Beim Blick aus dem Fenster auf Turbulenzen schließen

10. Beim Anblick der Sauberkeit eines Flugzeuges auf die Technik schließen

 

Aber warum hilft dies alles nicht? Unser Seminarleiter Mathias Gnida erklärt die Zusammenhänge:

Alkohol, Schlaftabletten und Beruhigungsmittel jedweder Art verdrängen die Flugsituation. Ähnlich dem Verhalten sich Musik auf die Ohren zu packen und die Kapuze tief ins Gesicht zu ziehen wird versucht, sich der Situation des Fliegens zu entziehen. Alles nach dem Motto: Augen zu und durch! Dieses sogenannte Vermeidungsverhalten führt dazu, dass man unter Umständen trotz hunderter Flüge die Furcht vorm Fliegen nicht verlieren wird.

Glücksbringer oder die Hand des Partners zu halten sind sogenannte Sicherheitssignale. Ähnlich wie Gebete, Bekreuzigen, dreimal auf Holz klopfen oder Ähnlichem macht man sich situativ davon abhängig. Fehlt dieses Signal wird Fliegen für den Betroffenen unsicher und gefährlich was jedweder Realität widerspricht.

Durch das Erscheinungsbild des Piloten auf seine Flugtauglichkeit zu schließen oder das Verhalten des Bordpersonals hinsichtlich einer Bedrohung zu interpretieren ähnelt dem Versuch, den Inhalt eines Buches aufgrund dessen Umschlags zu beurteilen. Besser ist, man vertraut sich der Bordbesatzung an, so ist man mit seiner Angst nicht alleine.

Unfallstatistiken sind sehr relativ. Ranglisten zu den sichersten Airlines, den gefährlichsten Airports oder den sichersten Plätzen an Bord sind mit allergrößter Vorsicht zu genießen. Sie erfassen nämlich nur einen begrenzten Umfang benötigter Messgrößen und lassen viele Fakten außer Acht. An Bord eines Flugzeuges gibt es keinen unsicheren Platz! Pauschal kann man lediglich sagen, dass je weiter ein Sitzplatz vom Schwerpunkt des Flugzeuges entfernt ist, desto mehr spürt man dort die Bewegungen des Flugzeuges, was für Menschen mit Reisekrankheit durchaus von Bedeutung sein kann.

Ob die Reise mit einer renommierten Airline oder einem Low-cost Carrier absolviert wird hat absolut nichts mit der Sicherheit des Fluges zu tun. Billigairlines können weder am Treibstoff noch an erforderlicher Wartung sparen. Es gibt weltweit einheitliche Vorschriften die dies ausschließen. Sehr wohl kann jedoch an Service, Sauberkeit, Sitzabstand oder Zusatzleistungen gespart werden. Und wenn man zu Hause, beim Blick aus dem Küchenfenster, auf das zu erwartende Flugwetter geschlossen wird, ist das reines Orakeln. Die Windverhältnisse sind nämlich schon in einigen hundert Metern Höhe gänzlich anders als am Boden.